Felgen

1.Nicht melde- und prüfpflichtige Felgen:

Nicht melde- und nicht prüfpflichtig sind Räder (Felgen), die in der Typengenehmigung

bzw. im Typenschein des betreffenden Fahrzeuges eingetragen und damit genehmigt sind. Als für den Fahrzeugtyp "genehmigt"gelten Räder, die in den Dimensionen (Felgenbreite, Felgendurchmesser, Einpresstiefe) sowie im Material (Stahl/Leichtmetall) und der "Marke" mit den Eintragungen gemäss Typengenehmigung resp.Typenschein übereinstimmen. Alle weiteren Varianten (auch Zwischengrössen) gelten als "nicht genehmigt" .

Welche Felgen spezifisch für Ihr Fahrzeug freigegeben sind und somit nicht geprüft werden müssen, erfahren Sie bei Ihrer Garage oder Ihrem Felgenlieferanten. Um entsprechende Anfragen beantworten zu können, wird dieTypengenehmigungs-bzw. Typenscheinnummer Ihres Fahrzeuges benötigt. Bitte halten Sie den Fahrzeugausweis bereit. Typengenehmigte Felgen müssen nicht geprüft werden und es erfolgt kein Eintrag im Fahrzeugausweis!

 

2.Melde- und prüfungspflichtige Felgen:

Gemäss Art. 34 Abs. 2 Bst. f VTS muss der Fahrzeughalter oder die Halterin der Zulassungsbehörde melden, wenn am Fahrzeug nicht genehmigte Räder montiert werden. Vor der Weiterverwendung des Fahrzeuges muss die Änderung geprüft und auf dem Felgenpapier oder im Fahrzeugausweis eingetragen werden.


4.Eignungserklärungen:

Eine Eignungserklärung muss vom Hersteller des Rades ausgestellt sein. Diese enthält die Bezeichnung,die Dimensionen des Rades sowie die genaue Bezeichnung der Fahrzeugtypen, für die das Rad zugelassen wird.Ebenso muss das Befesstigungsmaterial, falls diese ändert, auf der Eignungserklärung mit aufgeführt werden (Adapter,Zentrierringe, Schrauben, Muttern). Die Eignungserklärung muss mit Stempel und Unterschrift im Original vorliegen. Eignungserklärungen oder beglaubigte Kopien originaler Eignungserklärungen vom Importeur oder Vertreiber der Räder können anerkannt werden. Im Falle von beglaubigen Kopien kann die Zulassungsbehörde Einsicht in die originalen Dokumente verlangen.

Eine ABE oder ein TüV-Gutachten wird bei der Motorfahrzeugkontrolle als Eignungserklärung

für Felgen nicht anerkannt.

Mit dem Unterzeichnen der Eignungserklärung übernimmt der Felgenhersteller für sein Produkt und allfällige Schäden dieHaftung (Produktehaftpflicht).Der TüV-Prüfbericht enthält keine Garantie und keine Unterschrift des Felgenherstellers und erfüllt somit nicht die Anforderungen, die an eine Eignungserklärung gestellt werden.

5.Andere Dokumente:

ABE: Eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder TüV Gutachten die vom Deutschen Kraftfahrbundesamt (Bundesbehörde) ausgestellt wird,kann anstelle einer Eignungserklärung für Felgen anerkannt werden.  Es werden beide Dokumente benötigt. Für die Ueberprüfung der ABE und TüV Gutachten verlangen die Motorfahrzeugkontrollen eine Bearbeitungsgebühr von Fr.150.-
 

 

6.Hinweis zur Reifen-Felgen Paarung:

Werden Reifen mit anderer Dimension als auf Typengenehmigung/Typenschein verwendet, so richten sich die Anforderungen an die Reifen sowie Räder/Reifenkombinationen nach Artikel 58 VTS. Insbesonders sind die Bestimmungen der ECE-Reglemente Nr. 30 und 54 sowie die Normen gemäss ETRTO für genormte Räder/Reifenkombinationenmassgebend.

 

7.Reifenrechner:

Bei Änderungen des Radumfanges sind Abweichungen von maximal 8% der
Originalvariante zulässig (Taxi 2% - siehe Richtlinien). Mit einem Reifenrechner können sie die Abweichung gegenüber dem Original bestimmen

 

Wichtige Hinweise betreffend Anbauteile (Bodykits)

Seit dem 1. Juni 2006 gelten nun die asa Richtlinien resp. FEE EU Normen.

Dies hat zur Folge, dass sämtliche Anbauteile, wie Frontschürzen, Frontlippen, Heckschürzen und Lippen, Seitenschweller, Heckflügel und div. andere Fahrzeugteile) im Fahrzeugausweis eingetragen sein müssen.

Für alle Fahrzeuge die vor dem 1. Juni 2006 in Verkehr gesetzt wurden:

Insbesondere in der Tuningbranche sorgte die neue Regelung für erhitzte Gemüter, wurde doch die europäische Gesetzgebung zuerst auch auf Fahrzeuge angewandt, welche bereits immatrikuliert und mit Karosserieanbauteilen verändert wurden. Die asa hat nun diese Regelung für bereits in Verkehr gesetzte Fahrzeuge abgeschwächt. Wenn der Besitzer beweisen kann (Rechnung, Quittung) dass die an seinem Fahrzeugverbauten Anbauteile wie Frontspoiler, Seitenschweller, Heckschürze, Heckspoiler oder anderes vor dem Stichtag 1.Juni 2006 angebaut wurden, werden diese akzeptiert.

Für alle Fahrzeuge die ab 1. Juni 2006 in Verkehr gesetzt wurden:

Um an diesen Nachrüstteile direkt bei der MFK eintragen zu können, braucht es vom Hersteller eine ABE (Allgemeine Betriebs Erlaubnis) oder EG Genehmigung, bzw. ein EG- Teilgutachten. TÜV Gutachten (Materialgutachten) und andere in Europa anerkannte Gutachten, werden auf der MFK NICHT akzeptiert.
Tüv Gutachten usw. helfen jedoch zum teil erheblich Kosten zu senken bei einer DTC Prüfung. Falls Sie keine Tüv-Gutachten mehr besitzen sollten, können wir Ihnen von den meisten Herstellern vorhandene Gutachten organisieren bereits ab Fr.120.- pro Gutachten.

Falls keine ABE/EG Betriebserlaubnis vorhanden ist, muss beim DTC ein Gutachten per Einzelabnahme direkt am Fahrzeug erstellt werden (wird zu 99% der fall sein). Kosten immer pro Bauteil Gutachten, bei jeden weiteren Teilen (z.b. Schweller/Heckschürze/etc.) ca. 1/3 pro Teil. Bei teilen ohne jegliches Gutachten z.b. Teile aus USA oder Japan erhöht sich der Prüfungsaufwand und somit die Kosten einer DTC abnahme entsprechend auf mehr.

>> zum Download  asa Richtlinien 2A

Terminvereinbarung / genaue Preise DTC / FAKT AG:

DTC AG Dynamic Test Center
Route Principale
2537 Vauffelin / Switzerland

DTC-Hotline für Fragen zu:

  • Aerodynamische Anbauteile (Front- / Heckschürzen / Seitenschweller / Motorhauben / Lufthutzen ect.) Sicherheitsrelevante Teile (Rennsitze / Hosenträgergurten / Sitzkonsolen / Fahrwerksteile usw.)

0900 358 999 (2.00 CHF/Min)
(Werktags zwischen 08:00 - 12.00 und 14:00 - 17:00)

>> Website von DTC AG

FAKT AG
Augrabenstrasse 9 
9466 Sennwald 
Tel. 071 / 722 96 00
Fax 071 / 722 96 01
Mail: info-ch@fakt.com

>> zur Webseite FAKT AG

 

Fahrwerk

Rad-Befestigung mit oder ohne Distanzscheiben min. erforderliche Umdrehungen der Schrauben / Muttern

M12 x 1,5 6,5 Umdrehungen
M12 x 1,25
M14 x 1,5
7,5 Umdrehungen

 

Rad-Freigängigkeit

Die Freigängigkeit der Räder muss bei allen Belastungs- und Fahrzuständen gewährleistet sein (Zwischen Fahrwerk und Reifen mind. 5mm / zwischen Felge und Fahrwerk mind.3mm)

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